Eine Therapie will Krankheiten und Beschwerden lindern oder heilen.

Psychotherapie sieht den Schlüssel zum Erfolg dabei in einem Gespräch, das eine verbesserte Lebensgestaltung möglich werden lässt. Mit der Lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (SFBT) wurde eine meist nach wenigen Sitzungen hilfreiche Form der Psychotherapie entwickelt, die sich vornehmlich auf Ihre Stärken und Fähigkeiten konzentriert, um Ihnen zu helfen, Ihre Lösungen zu leben.

In der Praxis geht es darum, etwas zu erkunden, was es noch nicht gibt:  die beste mögliche Zukunft.

Therapie

Organisatorisches

Wenn Sie einen persönlichen Gesprächstermin vereinbaren möchten, rufen Sie an oder nutzen Sie das Kontaktformular dieser Webseite.

Bitte nutzen Sie den Anrufbeantworter, ich rufe Sie gerne zeitnah zurück.

Dauer

Die therapeutischen Gespräche dauern in der Regel ca. 50 Minuten. Die wesentlichen Schritte der Veränderung geschehen meist zwischen den Sitzungen durch die Art und Weise wie Sie beginnen, kleine oder große Veränderungen in Ihrem Leben umzusetzen.

Die Abstände zwischen den Sitzungen werden ganz nach Ihren individuellen Erfordernissen vereinbart. Meist brauchen Menschen Zeit, um mit den neu entdeckten Lösungen zu experimentieren und zu überprüfen, was wirklich hilfreich ist.

Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie bedeutet, dass es nicht sinnvoll ist zu Beginn einer Therapie festzulegen, wie viele Stunden diese dauern wird. Stattdessen ist das Ziel von Beginn an, dass jede Therapie so kurz wie möglich  ist. Manchmal ist ein einziges Gespräch ausreichend, manchmal benötigen Menschen über Jahre therapeutische Hilfestellung. Zeigen sich nach drei bis vier Gesprächen keine positiven Veränderungen, ist es wichtig gemeinsam zu überprüfen, ob diese Form der Unterstützung wirklich geeignet ist.

Kosten

Wie wird der Wert von hilfreichen, unterstützenden oder klärenden Gesprächen festgelegt? Wieviel sind uns positive Veränderungen in unserem Leben (Gesundheit, Freundschaft, Urlaub, Dinge) in Geld wert? Sind diese auch positiv für andere? Für wen? Wie genau? Wie gestalten und formen wir durch unser Handeln die Gesellschaft in der wir leben und die Umwelt durch die wir leben?

Solche und ähnliche Fragen haben mich dazu geführt, meine Arbeit in der Sozialen Praxis zugleich als Soziale Plastik zu sehen. Das heißt, die soziale Skulptur »Sprachlabor Soziale Praxis« erforscht, was passiert, wenn in einer Ökonomie der Schenkung jeder das bekommt, was er zum Leben braucht.

Wir leben in einer Welt, in der es üblich ist, für bestimmte „Leistungen“ bestimmte, vorher festgelegte Geldbeträge auszutauschen. Wir haben institutionelle Strukturen geschaffen, die diesen Austausch formen, kontrollieren und festlegen. Eine Folge davon ist die fortschreitende Ökonomisierung aller Lebensbereiche.

Wert und Geld

Aber: Menschlicher Wert kann in Geld nicht gemessen und ausgedrückt werden! Menschen sind nicht dazu da, sich in institutionelle Strukturen einzupassen, sondern wir sollten gesellschaftliche Strukturen und Formen des Zusammenlebens erfinden, die für (alle) Menschen ein gutes und würdiges Leben ermöglichen.

Jedem Einzelnen wurde das Kapital seiner einzigartigen Fähigkeiten geschenkt. Der Sinn eines guten Zusammenlebens ist, dass für jeden gut gesorgt ist. Die breit akzeptierte Idee, dass Ressourcen und Fähigkeiten einen gerechten Geldwert haben und dass eine Marktwirtschaft für alle gut sorgt, ist falsch.

Der Idee einer gemeinsam gestalteten »Sozialen Skulptur« geht es darum, die Beziehungen der Menschen nicht dem ökonomischen Maßstab unterzuordnen, sondern die Zirkulation von Kapital als freies Schenken von Gaben und Begabungen zu verstehen. Das gelingt, wenn wir die ungerechte Verteilung von Besitz, Geld und Fähigkeiten nicht als unser eigenes Verdienst ansehen, sondern als unterschiedliche Möglichkeiten, uns gegenseitig behilflich zu sein. Durch das Schenken und das großzüge Teilen unserer Fähigkeiten gestalten wir lebendige Beziehungen.

Jeder einzelne Gedanke, jedes Wort das wir an unseren Nachbarn richten, jedes Produkt das wir kaufen oder nicht-kaufen, jede Form von Bildung, Regierung, Religionsgemeinschaft an der wir Teilhaben, wirkt sich auf das ganze Bild, die ganze plastische Form unserer Lebenswelt aus und gestaltet diese mit.

Ökonomie des Schenkens

Ich hoffe, durch eine gelebte Ökonomie des Schenkens dazu beizutragen, unsere Begriffe von Kapital und Geld so umzugestalten, dass sie besser zu den Menschen passen. Deshalb sind alle Gespräche in der Sozialen Praxis unabhängig vom Besitz einer bestimmten Anzahl von Geldscheinen möglich.

Ökonomie der Schenkung bedeutet konkret: Ich möchte, dass Sie frei sind, hilfreiche Gespräche in der Sozialen Praxis geschenkt zu bekommen und dass Sie frei sind, anderen Gespräche zu schenken und dass ich frei bin, diese Gespräche führen zu können. Dann können einfach gelebte freie Beziehungen an die Stelle von vermeintlich notwendigen „strukturellen Zwängen“ treten.

Im »Sprachlabor Soziale Praxis« geht darum zu erkunden, was es noch nicht gibt: die beste mögliche Zukunft und eine Ökonomie des Schenkens.

Sie können die Arbeit im »Sprachlabor Soziale Praxis« nach Ihren Möglichkeiten wann und so oft sie wollen durch eine Schenkung fördern. Überweisungen sind unter dem Verwendungszweck „Schenkung Sprachlabor Soziale Plastik“ auf das Konto  DE 4876 0350 0001 0024 9673  der Umweltbank möglich.

Ökonomie des Marktes

Im institutionellen Rahmen bezahlen Krankenkassen ca. 100 € je 50 min Psychotherapie. Wenn Sie die gegebenen ökonomischen Rahmenbedingungen für passend erachten, erhalten Sie eine Rechnung für Therapiegespräche in Höhe des vereinbarten, am institutionellen Rahmen orientierten Honorars.

Die Kosten für eine Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie werden in Ausnahmefällen von Krankenkassen, die eine Behandlung durch Heilpraktiker für Psychotherapie bezuschussen oder übernehmen, erstattet. Falls Sie hierzu Fragen habe, wenden Sie sich bitte an Ihre Krankenkasse.